Meistens fügt sich ja so eins ins andere. Leider kann man das nahezu ausschließlich rückblickend so erkennen. Steckt man mittendrin, ist man blind…also zumindest geht es mir so. Ich sehe dann kein Vorankommen, keine Entwicklung, sondern nur Stillstand. Natürlich tut sich einiges, aber darauf liegt ja nicht mein Fokus. Der wiederum ist so ausgerichtet, dass für mich nichts anderes groß von Bedeutung ist. Und so passieren am Wegesrand einige Dinge still vor sich hin.

München ist gerade erstmal vom Tisch. Ich mag die Stadt und wäre tatsächlich noch mal dorthin gezogen, wenn sich ein Job ergeben hätte. Aber es sollte wohl nicht sein – obwohl mich die Personalerin herzlich einlädt, immer mal wieder nachzuschauen, ob sich eine andere Vakanz ergibt, denn sie habe ich immerhin überzeugt. Ist ja auch schon mal was. Da ich aber nicht in einem halben Jahr oder noch später suche, sondern jetzt etwas haben will (ja, ich will. Mit „möchte“ komme ich nicht so weit, habe ich festgestellt.), bringt mir das gerade herzlich wenig. Es heißt also nach wie vor: Übe Dich in Geduld! Aaaaaaah, wie lange denn noch?!

Das Wetter meint nun leider auch, genau diese Stimmung unterstreichen zu müssen. Dafür geht es dann allerdings nächste Woche ans Meer. Es soll kühler und schmuddeliger werden, aber am Meer ist das Wetter fast egal, solange genügend unterschiedliche Klamotten eingepackt sind. Ist das nicht bei Frauen immer so? Nein. Das gilt am meisten fürs Meer. Da ist es wirklich noch nötiger, regelrecht den kompletten Kleiderschrank für alle Eventualitäten einzupacken. Wenn ich dort herumlaufe, ist es mir sogar egal, wenn die Wolken auch mal Pipi müssen. Selbst wenn sie eine Blasenentzündung haben, es also permanent immer mal wieder tröpfelt, kann ich damit leben. Dazu fegt dann meist ordentlich der Wind um die Ohren. Für mich gibt es kein besseres Rezept für mehr gedankliche Ruhe. Diese Wirkung übt das Meer immer auf mich aus. Je mehr es stürmt und tobt, desto ausgeglichener werde ich. Dann würde ich mir zu gerne einen Besen schnappen und losfliegen. Geht ja leider nicht…also bisher zumindest. Vielleicht finde ich irgendwann die richtige Formel, um so einen Besen zu beschwören? Fest steht, ich wäre im Mittelalter auf dem Scheiterhaufen gelandet – mit oder ohne Besen. Tja, für manch einen Mann ist es schon schade, dass es heute keine Hexenjagd mehr gibt…was nicht bedeutet, dass es weniger von uns gibt. Wie heißt das nette Sprichwort: „Wir Frauen sind Engel. Wenn man(n) uns die Flügel bricht, dann fliegen wir auf einem Besen weiter…wir sind ja flexibel.“

In diesem Sinne: Ich geh´ mal fliegen…huiiiiiiiii!

 

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