Die Woche lief gut. Eine Wohnung habe ich nun auch. Gut, sie ist nicht das, was ich ursprünglich wollte, aber eine vernünftige Alternative. Wann bekommt man schon exakt das, was man will? Vermutlich wäre das auch langweilig, denn dann wäre man so übersättigt und könnte sich über nichts mehr freuen. Insofern ist es wohl ok. Ganz wichtig für mich ist es, mir zu sagen, dass nichts für die Ewigkeit ist. Sollte ich etwas anderes wollen, kann ich mich immer noch umschauen. Aber um erst einmal anzukommen, muss ich mich auf diese Alternative einlassen. Zumindest fällt ein Großteil an Druck weg. Aber das muss ich erstmal realisieren. Gar nicht so einfach…

Puh…und da denke ich diese Woche einfach wieder umso mehr an Peru. Da war zwar nicht alles einfach und leicht. Aber es war anders. Letztes Jahr um diese Zeit war ich am Machu Picchu. Was habe ich mich auf dem Weg dorthin gequält. ;o) Und was hat es Euch amüsiert, das zu lesen. Und passend dazu schickt mir Luis aus Lima regelmäßig Fotos. So auch das Avocado-Foto, was ich oben zeige. Ich habe hier nie Avocado gegessen, aber in Peru schon. Das Obst, das Gemüse…einfach alles schmeckte anders und viel besser. Wie gerne würde ich jetzt in den Flieger steigen und mir die Inka-Stätten wieder anschauen, die ruhigere Lebensart der Anden-Bewohner genießen und zufrieden sein. Und selbst mein verrückter blauer Correcamino war eine tolle Erfahrung. Ich würde mich auf das Feld bei Sacsayhuaman setzen und innerlich runterkommen. Dazu noch Germain an meiner Seite, der mir unendlich viel über die Kultur erzählt…ein Träumchen.

Im Gegensatz dazu sehe ich dafür hier Triebwerke bzw. ihre Entstehung. Auch nicht schlecht. Und ich habe meine ersten Coachees übernommen. Da geht mir schon die Düse, alles richtig zu machen. Es geht weniger darum, selbst einen guten Ruf zu genießen, als vielmehr darum, den Coachees die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie verdient haben.

Das Gefühl hatte ich auch im Dschungel. Aber da hatte ich diese wunderbaren Kinder um mich herum, denen ich genügt habe. An die muss ich ganz viel denken. Die kleine Mariela mit ihrem ungebändigten, wilden Freiheitsdrang vermisse ich schon sehr. Und Diego und Joel? Die sind bestimmt wieder in ihren Communities, weil sie mittlerweile 18 Jahre alt sind. Ich werde sie nie wiedersehen, aber sie bleiben mir wohl ewig in Erinnerung.

Insofern verspüre ich Fernweh, aber fühle mich trotzdem wohl. Man müsste mehrere Leben haben…haben wir aber nicht. Also heißt es wohl, das Beste aus diesem einen zu machen. Dann schau´ ich mal, wie ich das bewerkstelligen werde. Wer macht mit?

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