Ostern ist ja nicht mein Fest – und wird es in diesem Leben wohl auch nicht mehr. Als Kind mochte ich es schon nicht besonders. Weihnachten hingegen mag ich. Entsprechend bin ich wohl auch dieses Mal nicht in festlicher Stimmung.

Heute war einfach ein fauler Tag. Nach Masken-Nähen und Lego-Ausdauersport in den letzten Tagen, ist so ein Tag mit gar nix schon komisch. Und wie kann man den besser nutzen als Mädchen, als mit einer Beauty-Einheit? Juchuuu! Ein Hoch auf alle Mädchen!!! Das ganze Programm musste her: Haare färben, Beine epilieren, Zehennägel lackieren. Im Grunde Quatsch, weil das ja niemand so richtig zu sehen bekommt, aber trotzdem tut so ein bisschen Wellness richtig gut. Ich könnte ja auch stundenlang Massagen genießen. Ehrlich wahr, so ein komplettes Beauty-Programm mit Peeling, Moorbad, Massagen, Mani- und Pediküre würde ich mal so richtig geilo finden. Wer mich einladen möchte: Feel so was von free!

Ok, länger als ein langes Wochenende würde ich das vermutlich auch nicht genießen können. Dann bekäme ich vermutlich schon Hummeln im Hintern. Genau wie auf einem Kreuzfahrtschiff, schätze ich. Nein, ich habe heute NICHT Traumschiff gesehen. So was kann ich mir echt nicht anschauen. Aber so eine Kreuzfahrt würde mich schon mal reizen.
Allein, ich befürchte mich schnell zu langweilen. Daher kommt das eventuell mal für maximal eine Woche infrage – so es denn wieder erlaubt sein wird zu reisen. Das wird wohl noch eine ganze Weile dauern.

Apropos Reisen: Ich habe mich vorhin auch auf eine Reise eingelassen… Sie ging ins pathetische Hollywood. Ich mag ja Romantik (ich weiß, einige bezweifeln das durchaus) und hin und wieder auch Kitsch. Mit dem Alter bin ich auch echt sentimental geworden, aber es gibt Grenzen. Und genau davon hab ich einige erkannt. Boar, dieser amerikanische, erhobene Zeigefinger geht mir echt auf die Nerven. Und alles, was mit Gott zu tun hat, regt mich bei denen noch mehr auf. Die sollen besser bei fetten Action-Produktionen bleiben. Wobei… da kommen sie ja auch gern mit großem Pathos daher.

Doch ich will ja auch immer was Positives sehen: Also finde ich es positiv, dass ich mich an so einem geruhsam dahinplätschernden Tag noch mal zum Schluss richtig aufregen konnte. Ist für den Kreislauf mal ganz ordentlich.

Und apropos Aufregen: Ich schätze, morgen widme ich mich der Fertigstellung der Polizeistation. Wehe, wirklich wehe, es fehlen noch Teile! Dann mutiere ich zum Elch. Ich brauche Erfolgserlebnisse in dieser Zeit, damit ich am Mittwoch gelassen bleiben kann, wenn ich mit meinen Kollegen zur Skype-Besprechung eingeladen bin. Ruhe und Geduld werden da die Zauberworte sein, da sie morgens stattfinden wird. Da kann ich entsprechend noch nichts Hochprozentiges trinken. Also: Wünscht mir Glück – und lauter passende Legoteile.

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