Die Sonne scheint…und ich höre mir Entwicklungspsychologie an. Auch nicht schlecht, oder? Es gibt Webinare, die fesseln einen vollkommen. Und dann gibt es die, bei denen ich denke: Och, wenn Du jetzt Einschlafstörungen hättest, wäre das die beste Art der Therapie. Ich könnte mich sofort hinlegen und wegpennen. Ist auch schön, keine Frage. Aber ob das Sinn und Zweck des Webinars ist? Ich schätze eher nicht.

Puh, ich habe wieder verrückte Träume gehabt letzte Nacht. Schon komisch, dass ich mich stärker daran erinnern kann als sonst. Und was da so alles aufs Tapet kommt! Halleluja. Ich denke ja regelmäßig, dass es für mich sehr vorteilhaft ist, dass niemand in meinen Kopf gucken kann. Andernfalls hätte ich schon längst so eine Jacke an, die man hinten schließt.

In den letzten Tagen denke ich viel über ein – für mich – sehr anregendes Gespräch vor ein paar Tagen nach. Wie gehen wir eigentlich mit dem Altwerden um? Niemand führt einem das Altern so vor Augen wie junge Leute. Wenn man sieht, wie beweglich sie noch sind – physisch und im Kopf natürlich – wird der ein oder andere schon wehmütig. Ich auch. Eltern sind da natürlich an vorderster Front.

Und hier kommt ein wichtiger Aspekt rein, den ich von einer Freundin immer wieder höre: „Kinder gehören einem nicht. Sie werden einem geschenkt, damit man sie ein Stück ihres Weges begleiten darf.“ Klingt gut und vernünftig. Nur leider halten sich so wenige daran. Ich sage ja, ich werde auch wehmütig. Und auf der anderen Seite genieße ich meine Erinnerungen und habe auch Spaß in der jetzigen Zeit. Manches ist nicht mehr so leicht, wie früher…wobei sich das früher auch nicht wirklich leicht angefühlt hat, oder? Mein Gott, was hatte ich gefühlt viele Dramen?! Dafür muss ich heute nichts mehr heimlich tun oder mich entschuldigen für etwas, das ich aus tiefer Überzeugung gemacht habe.

Ich finde es nur traurig, dass manche Menschen mit dem Altwerden solche Schwierigkeiten haben, dass sie um sich schießen. Dabei verlieren sie vielleicht das Beste in ihrem Leben, ohne es richtig zu merken – bis es zu spät ist.

Solltet Ihr also Kinder haben, dann bestärkt sie und traut ihnen etwas zu. Nein, Kevin-Marvin muss nicht gepampert werden. Aber jedes Wort, was das eigene Kind alles nicht kann, ist eines zu viel. Ich verstehe einfach nicht die Menschen, die anderen sagen, was die alles nicht können und schaffen werden. Daher schließe ich mit einem Zitat: „Wenn jemand sagt: „Das geht nicht“, denk daran, es sind seine Grenzen, nicht Deine.“ In diesem Sinne: Glaubt an Euch!

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