Puh, puh, puh…das heutige Thema in meiner Ausbildung ist die „anale Phase“ nach Freud – im Rahmen der Entwicklungspsychologie. Das ist nicht mein Thema. Ehrlich. Und dazu habe ich einen Märchenonkel im Ohr. Der Dozent ist ganz nett…und er weiß eine Menge. Sein Wissen reicht von Naturwissenschaften über Geschichte hin zur Psychologie. Das ist natürlich von Vorteil, aber in Veranstaltungen – wie dieser – eher ermüdend. Wenn er von im Kreis sitzenden Griechen berichtet, die allesamt auf dem Klo sind und dabei debattieren, finde ich das Bild nicht so ansprechend. Und nein, ich bin nicht verklemmt. Aber „Pippi, A-a, Pups“-Gespräche brauche ich nicht. Nennt mich verklemmt…dann lebe ich auch damit. Und dann kommt er mit Worten, wie „Kotstange“, um die Ecke. Sorry, da bin ich jetzt mal raus. Was mich bei der Stange hält, ist das Appen nebenher. Das sind ohnehin immer die lustigsten Gespräche.

Vor meinem Training erhalte ich aber schon einen beruflichen Anruf. Ein Team wartet auf einen Workshop mit mir. Aber alle wollen warten, weil ich das online nicht abbilden kann bzw. möchte. Ansonsten ginge zu viel bzgl. ihrer Organisationsentwicklung verloren. Es ginge natürlich auch eine schnöde Retrospektive, in der nur Fakten abgefragt werden. Das heilt aber – aus meiner Sicht – die ganzen zwischenmenschlichen Baustellen, die sie eindeutig haben, nicht. Und, was soll ich sagen? Sie vertrauen mir und haben einstimmig beschlossen, darauf warten zu wollen, weil sie sich darauf freuen, was ich so mit ihnen vorhabe. Hoffen wir mal, dass ich die Erwartungen erfülle. Aber so was macht mir wahnsinnig viel Spaß.

Das Gute an schlechten bzw. unintressanten Webinaren ist: Ich habe Zeit, meinen Blick schweifen zu lassen. Da es heute richtig schön ist, sitze ich draußen auf meinem Balkon. Und wer lässt sich endlich wieder blicken? Der schöne Eichelhäher. Er landet nicht auf meinem Balkon, sondern im Kirschbaum. Vermutlich ist sein Gehör so gut, dass er auf meine Kopfhörer zugreifen kann. Klar, dass er auch keine Lust auf die anale Phase hat. Oh man, wie gerne würde ich mit ihm jetzt durch die Lüfte fliegen, mir alles mal von oben anschauen. Und dann flitzen die Eichhörnchen emsig hin und her. Mit denen würde ich auch zu gerne mal abhängen. Ja, solche Spinnereien entwickelt man, wenn man allein ist.

Ansonsten entwickel´ ich heute aber auch nichts mehr. Ein paar Telefonate, Abhängen mit meinem Kindle auf der Couch – mehr ist nicht gelaufen. Dafür habe ich jetzt noch ein Webinar. Da geht es aber um Frauenkram, von dem ich Euch hier verschonen möchte. Nein, ich meine damit keine Putzmittelverkaufsaktion…auch keine Sexspielzeuge, Tupper, Thermomix oder dergleichen. Aber wenn ich hier von Meditation schreibe, bin ich nachher doch noch als Esoschnecke verschrien. Ich probiere mal was aus. Und wenn es was zu berichten gibt, schreibe ich darüber. Versprochen! Wenn nicht, bleibt es mein Geheimnis.

Genießt das Wetter vor den Gewittern. Auf die freu´ ich mich ja schon wieder…ich such´ dafür schon mal nach meinem Besen…huiiiiiiiiiiiii…

PS: Es gab in der Tat zwei Aufrufe meiner Seite von China. 😉 Wurde ja auch noch mal Zeit. Corona – hex´hex´!

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